Dieses Sachbuch setzt sich kritisch mit dem Spannungsfeld zwischen Tierschutz und Tierrecht auseinander und beleuchtet die rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen Unterschiede beider Konzepte. Waerend der Tierschutz auf gesetzlich geregelte Mindeststandards und staatliche Kontrolle setzt, verfolgen tierrechtliche Ansaetze haeufig weitergehende ethische Forderungen, die bestehende Rechtsordnungen grundlegend infrage stellen.
Anhand aktueller Beispiele, rechtlicher Grundlagen und oeffentlicher Debatten analysiert das Buch, wie sich diese unterschiedlichen Positionen auf Gesetzgebung, Vollzug, oeffentliche Wahrnehmung und politische Entscheidungsprozesse auswirken. Dabei wird auch untersucht, wo berechtigte Kritik endet und wo ideologische Zuspitzung die sachliche Auseinandersetzung erschwert.
Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich fundiert mit Tierethik, Tierschutzrecht und gesellschaftlichen Konflikten rund um den Umgang mit Tieren befassen moechten. Es spricht Fachinteressierte, politisch Engagierte sowie alle an, die eine differenzierte Einordnung jenseits vereinfachender Narrative suchen.
Silvio Harnos ist Autor und publizistischer Beobachter gesellschaftlicher und rechtlicher Fragestellungen rund um den Umgang mit Tieren. Er ist Gruender und Herausgeber des unabhaengigen Analyseprojekts GERATI, das sich mit Tierschutz, Tierethik und oeffentlichen Debatten zu diesen Themen befasst. In seinen Arbeiten analysiert er rechtliche Grundlagen, politische Entscheidungsprozesse und Konfliktlinien zwischen gesetzlichen Regelungen, Aktivismus und gesellschaftlicher Wahrnehmung.
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