Deutschland im Jahr 1933: Aurelia ist drei Jahre alt. Während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen, versucht ein jeder aus Aurelias Familie, in dieser Zeit tiefgreifender Umbrüche seinen Platz zu finden.
Silvester 1933. In den prachtvollen Räumen der besseren Gesellschaft wird gefeiert, während draußen eine neue Macht ihren Schatten über Deutschland legt.
Leopold, der schwer an dem Schicksalsschlag, der seine Familie getroffen hat, tritt gemeinsam mit seiner Tante Fredi auf. Und zwischen Glanz, Macht und politischen Umbrüchen erwartet ihn eine Begegnung, die manche um jeden Preis verhindern wollen.
Während Emilia in Schwerin zwischen Beruf und Liebe ihren eigenen Weg sucht, gerät Leopold in ein Netz aus Abhängigkeiten, alten Wunden und verschwiegenen Wahrheiten.
Rebekka Jost, geboren 1983 in Hamburg, ist Rechtsanwältin und lebt seit einigen Jahren mit ihrer Familie auf dem mecklenburgischen Land. Zwischen hanseatischer Großstadt und ländlicher Weite verbindet sie in ihrem Schreiben persönliche Schicksale mit den großen Fragen der Zeit.
In ihrem Roman erzählt sie von Politik, Geschichte und familiären Verflechtungen von Menschen, die in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts ihren Weg suchen, von Entscheidungen, deren Folgen über Generationen hinweg spürbar bleiben, und von den Geheimnissen, die Familien zusammenhalten oder auseinanderbrechen lassen. Ihre Figuren sind geprägt von den politischen Ereignissen ihrer Zeit und zugleich von zutiefst menschlichen Erfahrungen: Liebe, Verlust, Hoffnung und Schuld.
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