Schlagworte: Römische Geschichte aus der Julisch-Claudischen Dynastie, Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, Kaiser Claudius, Münzprägungen unter Kaiser Claudius, Nero Caesar versus Britannicus Caesar in der Nachfolge
Die frühe römische Kaisergeschichte der Julisch-Claudischen Dysnastie strahlt auch heute noch eine Faszination aus, angefangen mit dem Princeps Augustus, gefolgt von teilweise skurrilen und wahnsinnigen Nachfolgern. Tiberius Claudius Caesar Augustus Germanicus, Adoptivvater des Nero, Onkel des Caligula, Neffe des Tiberius, und Großneffe (und Stiefenkel) des Augustus, war seit seiner Geburt behindert. Antike Quellen zeichnen ein uneinheitliches Bild seiner Person und für seine Regierungszeit 41 bis 54 n. Chr., von einem stumpfsinnigen Trottel und blutdürstigen Tyrannen bis zu jemanden, der trotz seiner Behinderung manche treffliche Maßregeln einführte, bis hin zur Eroberung von neuen Provinzen (u.a. Britannien). Unsterblich für viele Leser/Innen wurde Claudius durch den Roman von Robert von Ranke-Graves: Ich Claudius, Kaiser und Gott, eine Mischung aus historischen Fakten und Fiktion. Das vorliegende Büchlein versucht die historischen Quellen und die Vielzahl an Fachbeiträgen, Büchern, wissenschaftlichen Aufsätzen und sachkundigen Analysen für den interessierten Laien zusammenzutragen. Dabei wird auch versucht, über eine Analyse einzelner Münzen aus der Regierungszeit des Claudius zu seiner Person, seinen Absichten, und zum damaligen Zeitgeschehen einen sprichwörtlich anschaulichen Beitrag zu leisten.
Der Autor ist Arzt und ein Hobby-Numismatiker mit einer Sammelleidenschaft seit mehr als 25 Jahren für römische Münzen zur Regierungszeit des Kaiser Claudius (41-54 n. Chr.). Das Betrachten der Münzen und das haptische Erlebnis, ein Stück Geschichte in den Händen zu halten, stimulierte das Interesse, tiefer in das damalige Zeitgeschehen, Personen, Ereignisse und Lebensweise einzutauchen. Die julisch-claudische Dynastie beginnt mit dem Princeps Augustus, gefolgt von Tiberius, Caligula, Claudius und endet mit Nero im Jahr 68 n. Chr. Claudius war Adoptivvater des Nero, Onkel des Caligula, Neffe des Tiberius, und Großneffe (und Stiefenkel) des Augustus. Historische Quellen zeichnen ein uneinheitliches Bild von Claudius, von Stumpfsinn bis zu einem Herrscher mit Behinderungen, der dennoch manche trefflichen Maßregeln einführte. Unsterblich wurde Kaiser Claudius in dem Roman von Robert von Ranke-Graves. Das vorliegende Büchlein richtet sich an interessierte Laien, und möchte zur Vertiefung in das Thema Claudius und seine Zeit beitragen.
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