Dieses Buch ist Teil eines medienübergreifenden Kunstprojekts. In diesem Sinne ist es als integraler Bestandteil eines Gesamtwerks konzipiert. Als Artistic-Research-Projekt erzählt es eine fragmentierte Geschichte, in deren Mitte die zentrale wie auch diffuse Figur Seraina allegorisch für reale, gleichermassen sensible wie relevante gesellschaftliche Phänomene steht. Inszeniert wird eine Welt, in der die Heldin sich mit nicht anerkannter Trauer konfrontiert sieht. Dabei handelt es sich nicht um eine kathartische Erzählung. Vielmehr geht es in diesem Mixed-Reality-Szenario um die Auseinandersetzung mit Dissoziation. Eine zerbrochene Erfahrungswelt. Zerbrochen an äusseren und selbst auferlegten Zensuren. Dies beschreibt die Situation der Protagonistin Seraina, die in dieser Geschichte ihr totes Kind sucht. Mehr Informationen zum Projekt und dazu, wie das Buch in Verbindung mit XR-Geräten funktioniert, finden sich auf der Website von tasgetia: https://tasgetis.ch
tasgetia ist eine crossmedial arbeitende Projektgruppe unter der künstlerisch-wissenschaftlichen Leitung von Alexander Vögeli. tasgetia arbeitet mit klassischen und neuen Medien. Ihr aktuelles Projekt The Shroud, zu dem dieses Buch als ein Element gehört, inszeniert ein Mixed-Reality-Szenario, in dem der Frage nach der Bedeutung normativer sozialer Strukturen nachgegangen wird.
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