In einer nahen Zukunft übernehmen Schafe unbemerkt die Rollen der Menschen: als Herrscher, Künstler, Arbeiter, Fanatiker und Träumer. Dieses surreal-humorvolle Fotobuch verbindet Gesellschaftssatire, Dystopie und schwarzen Humor zu einer poetischen Parabel über Macht, Anpassung und die erstaunlich dünne Grenze zwischen Herde und Menschheit.
Der Autor wurde im Rheinland geboren und verbrachte sein Berufsleben in den unterschiedlichsten Welten: Industrie, Gastronomie, Einzelhandel und später Tourismus. Reisen durch Europa prägten seinen Blick auf Menschen, Gesellschaften und ihre Widersprüche. Der Autor gilt als scharfer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen, politischer Inszenierungen und moderner Massenphänomene. Seine Arbeiten verbinden Humor mit feiner Melancholie und satirischer Zuspitzung. Die Idee zu diesem Buch entstand während langer Reisen aus der Frage, warum Menschen oft freiwillig Herden folgen und weshalb ausgerechnet Schafe dabei manchmal erstaunlich menschlich wirken.
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