Detlev Bencke sieht die Banalität des Monsters Mensch. Es trägt keine Maske, sitzt mit jedem am Küchentisch, trinkt Kaffee und entscheidet sich im vollen Bewusstsein seiner Menschlichkeit für die Zweckmäßigkeit des Mordens. Grete Larsen glaubt nicht mehr, dass die Jagd auf Christian Oldenburg jemals enden wird. Zwanzig Jahre später stellt sie ihn, nur um herauszufinden, dass er nie eine Beute war. Denn da ist auch noch Ragnar Borg: der Mann, in dessen Koordinatensystem kein Platz ist für jemand anderen als ihn selbst. Bis es kollabiert.
Rainer Sonnberg, Jahrgang 1959, war bis zum Ende der DDR Truppenoffizier der Nationalen Volksarmee. Nach 1990 spezialisierte er sich in der industriellen Informatik auf die Sicherheit kritischer Steuerungssysteme. In »Taipan« verknüpft er, wie bereits im ersten Band seiner Perverdrin-Trilogie, historische Realität mit wissenschaftlicher Spekulation zu einem dichten Geflecht aus Kausalität und Konsequenz. Er lebt heute mit seiner Frau am Millstätter See und arbeitet am dritten Teil der Trilogie. Sein Vertrauen gilt der analytischen Beobachtung, der kompromisslosen Loyalität seiner Rottweilerhündin Toska und Menschen, deren Bücherregale größer sind als ihre Fernseher.
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