Antinomien und Erfahrungen, Selbstfindungsprozesse und die wankelmütige Wahrnehmung einer jungen Frau, die sich urplötzlich und unvermittelt inmitten ihrer Zwanziger wiederfindet. Ein autobiografisches Experiment, mit dem die Autorin nicht nur ihren Standpunkt im gesellschaftlichen Gefüge, sondern auch ihr Selbstkonzept zu erörtern versucht. Jeden Tag reflektiert sie Szenarien aus ihrem Alltag, erprobt, ihre Gedanken aufzufangen und als literarische Übung zu verbalisieren. Ein Versuch, das Leben zu greifen, skizzenhaft Gedanken festzuhalten, ehe sie wie die Zeit, die sie hervorgebracht hat, vergehen können. Dieser Versuch, dieses Experiment ist ein intimer Einblick in eins von vielen Leben, der Auszug eines biographisch niedergeschriebenen Sommers, der in erster Linie das Ziel verfolgt, sich selbst gerecht zu werden, ohne einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit zu erheben.
Jahrgang 2002 geboren in Schkeuditz; aufgewachsen im Leipziger Umland
Studium der Erziehungswissenschaft in Halle; aktuell Studentin der Ernährungsberatung in Leipzig
schreibt seit ihrem 12. Lebensjahr; Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in Anthologien und von eigenen Kinderbüchern
nimmt besonders soziale Phänomene der Gesellschaft in den Blick und verschriftlicht sie in allen möglichen literarischen Variationen
reist viel & gerne, um die Welt begreifen zu lernen und ihr introvertiertes Wesen durch Erfahrung und Erkenntnis überschreiben zu können; längere Auslandsaufenthalte in Bilbao und Ljubljana
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