Tableaux Parisiens

Tableaux Parisiens

Deutsch und mit einem Vorwort versehen von Walter Benjamin. Zweisprachige Ausgabe

Charles Baudelaire

Reihe: edition suhrkamp

Klassiker & Lyrik

Paperback

100 Seiten

ISBN-13: 9783518100349

Verlag: Suhrkamp

Erscheinungsdatum: 08.08.1963

Sprache: Französisch, Französisch

Schlagworte: 19. Jahrhundert, Allegorie, Baudelaire, Dichter, Lyrik

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Walter Benjamin hat sich in seinem Aufsatz Über einige Motive bei Baudelaire und in manchen anderen Studien mit dem Ingenium Baudelaire befaßt; er charakterisiert den Dichter als einen Allegoriker im Zeitalter der aufkommenden Massen. Seine Übersetzung der Tableaux Parisiens, des zweiten Teils der Fleurs du mal, ist vielen unbekannt geblieben. Sie wird eingeführt durch Benjamins Essay Die Aufgabe des Übersetzers.

»Es ist das Einmalige der Dichtung von Baudelaire, daß die Bilder des Weibes und des Todes sich in einem dritten durchdringen, dem von Paris. Das Paris seiner Gedichte ist eine versunkene Stadt und mehr unterseeisch als unterirdisch.« Walter Benjamin
Charles Baudelaire

Charles Baudelaire

Charles-Pierre Baudelaire wurde am 9. April 1821 in Paris geboren. Baudelaire litt sehr unter seinem strengen und autoritären Stiefvater und verlebte eine unglückliche und unstete Kindheit, die in ein ebenso unstetes Erwachsenenleben mündete. Sein Jurastudium brach er ab und bewegte sich fortan als Lebemann in Künstler- und Literatenkreisen der Pariser Bohéme. Dort machte er sich bald als Kunstkritiker und provokanter Dichter einen Namen. Durch seinen ausschweifenden Lebensstil verpraßte er schnell das Erbe seines Vaters und wurde von seiner Mutter entmündigt. Daraufhin mußte er sich bis zu seinem Tod vor seinen Gläubigern in den Pariser Elendsvierteln versteckt halten. 1857 erschien sein bekanntestes Werk Die Blumen des Bösen, das wegen des provokanten Inhalts einen Skandal entfachte. Sowohl er als auch sein Verleger wurden zu Geldstrafen verurteilt. Er starb am 31. August 1867 in Paris.

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