Schlagworte: Deutsche Sicherheitspolitik, Deutsch-russische Beziehungen, Transatlantische Beziehungen und NATO, Diplomatie/ Blick in die diplomatische Kulisse, Politische Autobiographie
Der Autor begleitet den widerwilligen Abschied Deutschlands von der sicherheitspolitischen Seitenlinie als Diplomat über vier Jahrzehnte aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sein Fazit: Indem Putin Europa die Pistole auf die Brust setzt und Trump sein Desinteresse bekundet, erzwingen sie in ebenso unerwarteter wie erschreckender Gemeinsamkeit auch Deutschlands Anerkenntnis, dass die Realität von Machtpolitik heute keinen Bogen mehr um uns macht. An die Stelle einer lange praktizierten Kultur der Zurückhaltung müssen Entschlossenheit und sicherheitspolitischer Gestaltungswille treten. Ein politischer Szenenwechsel.
Der profilierte deutsche Diplomat, Ekkehard Brose, nimmt uns mit an seine Einsatzorte: Moskau, Washington, die NATO in Brüssel, Irak und immer wieder das Auswärtige Amt. Wir lernen seine Chefs, Genscher und Kinkel, Solana und Lord Robertson, kennen. Wir fahren mit dem Botschafter im geschützten Konvoi durch das vom Bürgerkrieg gezeichnete Bagdad, besuchen Putin im Kreml und begleiten ihn zu einem Festessen im Weißen Haus. Ein authentischer Blick in die diplomatische Kulisse.
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