Was geschieht, wenn wir aufhören, an dem festzuhalten, was wir für unser Ich halten?
In "Stirb für die Liebe" folgt Christian H. Dorn dieser Frage durch die eigene Geschichte - durch Schmerz und Angst, Anderssein und Prägungen, Krankheit, Verlust, Beziehungen und jene Erfahrungen, in denen vertraute Gewissheiten ihre Selbstverständlichkeit verlieren.
Persönliche Erinnerungen verbinden sich mit philosophischen Betrachtungen und Erfahrungen aus alten indigenen Medizintraditionen. Dabei geht es um Ego und Identität, um Wahrnehmung und Wahrheit, um Nähe, Freiheit und Liebe - und um die Frage, wie sehr das, was uns schützen soll, zugleich verhindert, dass wir uns wirklich begegnen.
Das Buch erzählt von Grenzerfahrungen, inneren Brüchen und Momenten, in denen die Vorstellung eines festen Ichs ins Wanken gerät. Es sucht dabei weder nach einer neuen Lehre noch nach endgültigen Antworten. Stattdessen richtet es den Blick auf die Mechanismen, mit denen wir Wirklichkeit formen, Schmerz vermeiden, uns selbst erklären und an Bildern von uns festhalten.
Autobiografische Passagen, philosophische Reflexionen und Posie verdichten sich zu einer persönlichen Reise an die Grenzen des eigenen Ichs.
"Stirb für die Liebe" ist kein klassischer Ratgeber. Es ist eine Einladung, genauer hinzusehen: auf das, was wir für uns selbst halten - und auf das, was möglicherweise sichtbar wird, wenn dieses Bild für einen Augenblick still wird.
Christian H. Dorn, geboren 1975, ist Autor, Unternehmensberater und Begleiter von Menschen in persönlichen und unternehmerischen Veränderungsprozessen. Sein Denken verbindet analytische Klarheit mit der Bereitschaft, auch jene Bereiche menschlicher Erfahrung zu betrachten, die sich einfachen Antworten entziehen. "Stirb für die Liebe" ist sein erstes literarisches Werk und entstand aus persönlicher Erfahrung, biografischen Brüchen und einer langjährigen Auseinandersetzung mit Ego, Identität, Wahrheit, Nähe und Freiheit.
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