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Stillleben - Stille Leben
Von Dingen und Menschen
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
3,6 MB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783695154241
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 02.12.2025
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
6,99 €
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosSTILLLEBEN - STILLE LEBEN
Von Dingen und Menschen
Stillleben nach europäischer Tradition sind Darstellungen unbelebter Gegenstände. Die Gruppierung richtet sich nach inhaltlichen Kriterien wie Blumen, Früchten, Flaschen, Gläsern, Musikinstrumenten. Dazu kommt mehr oder weniger offen ein über den Gegenstand hinausweisender Gehalt. Im Barock in den Niederlanden ist es der Vanitas-Gedanke mit Symbolen wie Schädel und verlöschender Kerze, welkenden Blumen und aufgebrochenen Früchten. In der Moderne nimmt der ästhetische Aspekt immer mehr Raum ein. Spätestens mit Cézanne erhält durch die Betonung von Form und Farbe das Malerische an sich Priorität. Matisse verbindet Innen und Außen mit Stillleben.
In der Neuen Sachlichkeit wird der Alltag des Menschen Thema. Die dramatischen Auswirkungen als Folge des Krieges bilden sich in einer großen Nüchternheit und Härte ab. Stillleben reflektieren mitunter das Leben von Menschen durch Objekte, verweisen auf ein komplexes Miteinander. Das Ding als solches wird wesentlich und aussagekräftig. So spiegeln die beiden unterschiedlichen Stühle, die Van Gogh sich und Gauguin zuweist, das ganze Drama zwischen den beiden Malern.
Stillleben öffnen den Zugang zur Welt über die Dinge, und über die Dinge erzählen sie von Menschen. Es sind stille Leben, und so schließen sich kurze Porträts an, stille Betrachtungen. In den kurzen Episoden erscheinen Menschen in einer ähnlich reduzierten und über das Gesagte hinausweisenden Art.
Von Dingen und Menschen
Stillleben nach europäischer Tradition sind Darstellungen unbelebter Gegenstände. Die Gruppierung richtet sich nach inhaltlichen Kriterien wie Blumen, Früchten, Flaschen, Gläsern, Musikinstrumenten. Dazu kommt mehr oder weniger offen ein über den Gegenstand hinausweisender Gehalt. Im Barock in den Niederlanden ist es der Vanitas-Gedanke mit Symbolen wie Schädel und verlöschender Kerze, welkenden Blumen und aufgebrochenen Früchten. In der Moderne nimmt der ästhetische Aspekt immer mehr Raum ein. Spätestens mit Cézanne erhält durch die Betonung von Form und Farbe das Malerische an sich Priorität. Matisse verbindet Innen und Außen mit Stillleben.
In der Neuen Sachlichkeit wird der Alltag des Menschen Thema. Die dramatischen Auswirkungen als Folge des Krieges bilden sich in einer großen Nüchternheit und Härte ab. Stillleben reflektieren mitunter das Leben von Menschen durch Objekte, verweisen auf ein komplexes Miteinander. Das Ding als solches wird wesentlich und aussagekräftig. So spiegeln die beiden unterschiedlichen Stühle, die Van Gogh sich und Gauguin zuweist, das ganze Drama zwischen den beiden Malern.
Stillleben öffnen den Zugang zur Welt über die Dinge, und über die Dinge erzählen sie von Menschen. Es sind stille Leben, und so schließen sich kurze Porträts an, stille Betrachtungen. In den kurzen Episoden erscheinen Menschen in einer ähnlich reduzierten und über das Gesagte hinausweisenden Art.
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