Das Buch zeichnet die erste umfassende Kulturgeschichte des muskulösen Frauenkörpers nach - von antiken Amazonen und Gladiatorinnen über mittelalterliche Körperideale, Zirkusartistinnen und Athletinnen bis hin zu Bodybuilderinnen, Fitnessbewegung und Social Media. Der Autor zeigt, wie weibliche Muskelkraft über Jahrhunderte bewundert, gefürchtet, sexualisiert oder pathologisiert wurde und stets gesellschaftliche Normen von Geschlecht, Schönheit und Macht herausforderte. Auf Basis historischer Quellen, Bildanalysen und soziologischer Theorien wird deutlich, dass Körper nie rein biologisch sind, sondern kulturell geformt werden. Das Buch versteht den trainierten Frauenkörper als Symbol von Widerstand, Selbstermächtigung und gesellschaftlichem Wandel und plädiert für ein vielfältigeres Verständnis von Weiblichkeit und Stärke.
Robert Sturm, geboren 1971, studierte Geschichte und Altertumswissenschaften an der Universität Salzburg. Seit 2005 ist er freier Autor und Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten tätig.
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