Zu Fuß durch Städte streifen, sich verlieren und sich irgendwo wiederfinden. Menschen begegenen, mit den Augen Fassaden hochklettern, Hinterhöfe erkunden, Atmosphäre schnuppern. Städte sind ein Kosmos, der entdeckt werden will.
Christine Sollerer-Schnaiter ist Psychotherapeutin und hat sich dem Hinhören auf das innere Erleben der Menschen gewidmet. In diesem Buch wendet sie diesen Blick auf sich selbst und auf eine Frage, die sie persönlich bewegt: Was bleibt vom eigenen Wesen, während der Körper altert? Sie geht den Spuren nach, die das Mädchen von einst in der älteren Frau hinterlässt, und stellt nicht das therapeutische innere Kind in den Mittelpunkt, sondern die lebendige Gegenüberstellung von Jugend und Alter. Aus ihrer beruflichen Erfahrung und ihrer persönlichen Reflexion über das Altwerden entstehen leise, ehrliche Geschichten über Sehnsucht, Würde und das Fortleben des Wesens über alle Lebensalter eines einzigen Lebens hinweg.
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