Zwölf Monate, zwölf Begegnungen, zwölf Masken der Weiblichkeit. In seinen Miniaturen entwirft der Autor ein Mosaik aus Momenten, die zwischen archaischem Mythos und digitaler Kühle schwingen. Die Reise beginnt im Januar bei philosophierenden Schneemännern, die über Sehnsucht und schmelzende Identitäten sprechen. Doch im Laufe des Jahres übernehmen die Frauen die Regie: Ob als Kobra-Göttin am Käsewagen, als unnahbare Programmiererin in einem einsamen Alpenhof oder als KI-Avatar, der in der Cloud auf Erlösung wartet. In präzisen, dialogstarken Szenen erkundet das Buch das Spannungsfeld zwischen menschlicher Wärme und technischer Perfektion. Es ist eine Suche nach dem, was uns im Kern ausmacht, wenn die Grenzen zwischen Realität und Simulation verschwimmen. Ein Werk voller Schlagabtausch und atmosphärischer Dichte - die Vorstufe zu einem großen Drama über die Macht der Souveränität im 21. Jahrhundert.
Nord Ascher ist das Pseudonym eines promovierten Informa-tikers und Soziologen. Doch im Zentrum seines Interesses steht weniger die Technik als vielmehr der Umgang des Men-schen mit seinen Mitmenschen - die Art, wie wir einander wahrnehmen, verfehlen, berühren oder verletzen. In seinen Geschichten erklingt die Technik daher meist nur als leise Hintergrundmelodie. Nicht als Hauptmotiv, sondern als Spiegel: ein Kontrast, der das zutiefst Menschliche seiner Figuren umso deutlicher hervortreten lässt. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und wohnt in Süddeutschland.
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