Im Sommer 1929 wird im Riesengebirgsdorf Mohren ein Bauer beerdigt, der viel zu früh aus dem Leben geschieden ist. Seine Frau Josefine und die Kinder führen den Trauerzug an, doch schon ein paar Meter hinter ihnen tauchen im Gemurmel der Leute Zweifel am polizeilich bescheinigten Hergang auf. Tatsächlich beginnt die Kette der Ereignisse, die zu diesem Todesfall führen, schon vier Jahre zuvor, als sich ein Landstreicher in einer verfallenen Mühle am Lauf der jungen Elbe ansiedelt. Dann donnert eine Schneelawine ins Weißwasser-Tal hinab. Doch auch die elfjährige Anna, die Tochter der Heilpflegerin Helene Hollmann, spielt eine nicht unwesentliche Rolle ...
Christina Auerswald, geboren 1963 in Bitterfeld, ist in Sachsen-Anhalt aufgewachsen. Das Erzählen ist ihr von Kindesbeinen an vertraut: Für zwei jüngere Geschwister erzählte sie schon als Siebenjährige Gutenachtgeschichten, in der frühen Schulzeit schrieb sie mit Tintenfüller eigene Zeitungen, Geschichten und Gedichte, bis sie eine fundierte Schreibausbildung erhielt. Das literarische Schreiben begleitet sie neben ihrem Beruf als diplomierte Volkswirtin ununterbrochen. Ihre Spezialität sind historische Themen, ihr Ehrgeiz die fundierte Recherche. Nachdem ihre beiden Kinder erwachsen sind, widmet sie sich dem Schreiben ausgiebig. Sie veröffentlicht historische Romane, historische Krimis und Sachbücher. Ihre Leidenschaft für historische Romane lebt sie auch in verantwortlicher Position des Schriftstellerverbandes HOMER Historische Literatur e.V.. Christina Auerswald ist verwitwet und wohnt nach 12 Jahren Rheinland-Pfalz heute in Leipzig.
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