Die Sozialdemokratie hat Deutschland geprägt wie kaum eine andere politische Kraft. Sie stand für Aufstieg, Teilhabe und die Überzeugung, dass Gesellschaft gestaltbar ist.
Heute wirkt sie oft anders: pragmatischer, verlässlicher - aber auch unklarer.
Frank Schurgast analysiert die Entwicklung der SPD von den Reformjahren unter Willy Brandt über Helmut Schmidt und Gerhard Schröder bis in die Gegenwart. Seine zentrale These: Die Sozialdemokratie hat sich nicht abrupt verändert, sondern ihren politischen Maßstab verschoben.
Ein Buch über die SPD - und über die Frage, was Politik heute noch leisten kann.
Frank Schurgast (*1969) ist Inklusionsberater, Autor und politischer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen in Deutschland.
Er ist seit vielen Jahren Mitglied der SPD und innerhalb der Partei gut vernetzt - vom Ortsverein bis in bundes-politische Strukturen. Als Mitglied im Vorstand des Ortsvereins Bremen-Blumenthal ist er aktiv in die praktische Parteiarbeit eingebunden und kennt politische Prozesse aus unmittelbarer Erfahrung.
Seine Perspektive ist die eines kritischen Insiders.
Er betrachtet die Sozialdemokratie nicht von außen, sondern aus ihrer inneren Realität heraus - mit allen Widersprüchen, Spannungen und strukturellen Entwicklungen.
In seinen Analysen verbindet er politische Erfahrung mit einem klaren Blick auf Machtstrukturen, Entscheidungsprozesse und die zunehmende Distanz zwischen Partei und gesellschaftlicher Basis. Dabei geht es ihm nicht um Loyalität im Sinne von Anpassung, sondern um Verantwortung im Sinne von Klarheit.
Dieses Buch ist Ausdruck dieser Haltung:
keine Abrechnung von außen, sondern eine kritische Auseinandersetzung von innen. Wer Sozialdemokratie ernst nimmt, muss auch bereit sein, sie zu hinterfragen.
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