Zwischen beruflicher Etablierung, wirtschaftlicher Verantwortung und biologischer Uhr entsteht die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für ein Kind neu. Dieses Werk beleuchtet, wie der Trend zur späten Elternschaft das Leben von Frauen und Männern verändert - medizinisch, sozial und emotional. Es erklärt nüchtern, wo moderne Reproduktionsmedizin helfen kann und wo ihre Grenzen liegen. Fakten zu Fruchtbarkeit, Risiken und Erfolgsraten verbinden sich mit realen Fallbeispielen, die zeigen, wie Paare Entscheidungen unter Zeitdruck treffen. Prim. Dr. Georg Freude, einer der Pioniere der Reproduktionsmedizin, führt mit Sachlichkeit und Empathie durch komplexe Fragen und lädt ein, Wissen in Zuversicht zu verwandeln - jenseits von Mythen und falschen Hoffnungen.
Prim. Dr. Georg Freude ist Gründer und Leiter des Kinderwunschzentrums GYNANDRON in Wien. Als einer der Pioniere der Reproduktionsmedizin in Österreich verbindet er seit Jahrzehnten medizinische Präzision mit tiefem Verständnis für die Lebensrealität von Paaren mit Kinderwunsch. Von 2006 bis 2019 stand er als Präsident der Österreichischen IVF-Gesellschaft an der Spitze jener Bewegung, die reproduktive Gesundheit als öffentlichen Auftrag begreift und medizinische Innovation mit Ethik verknüpft. Sein Engagement reicht von der klinischen Forschung bis zur patientennahen Aufklärung und zielt darauf ab, Wissen anwendbar zu machen. Freude plädiert für eine Medizin, die Lebensstil und Wissenschaft in Einklang bringt - ein Leitgedanke, der auch dieses Buch prägt. Georg Freude lebt und arbeitet in Wien.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.