Schlagworte: Thomas Jefferson John Adams Briefwechsel, Briefkorrespondenz amerikanische Unabhängigkeit, Gründerväter der amerikanischen Demokratie, Politische Rivalität der Gründerväter, USA Geschichte Politik Aufklärung
Die beiden Helden der amerikanischen Unabhängigkeit von 1776, die durch einen merkwürdigen Zufall am 4. Juli 1826, dem 50. Geburtstag der Unabhängigkeitserklärung, sterben, korrespondieren über 50 Jahre: als junge Politiker, als Diplomaten und Freunde in Europa, als Mitglieder in Washingtons Administration und immer mehr auch als politische Gegner. Nach einem durch diese Gegnerschaft bedingten Unterbruch tauschen sie sich in ihrem Lebensabend als Elder Statesmen buchstäblich über Gott und die Welt aus. Die Parallelität der Begebenheiten und der Konflikte mit heute ist frappant. Gleichzeitig aber auch der bedeutende Unterschied: die beiden begegnen sich in ihren Briefen als selbstreflexive, selbstkritische und empathische Aufklärer.
Daniel Brühlmeier, geb. 1951; Studium der Philosophie und Ideengeschichte an der Universität Genève und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität St. Gallen. Zahlreiche Lehraufträge und Lehrstuhlvertretungen in Philosophie, Rechtsphilosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten Bern, St. Gallen und Changchun/China. Außerdem 1993 - 2016 beratend für den Finanzdirektor (Minister) und in der Staatskanzlei des Kantons Zürich tätig. Er ist Autor diverser Arbeiten über Staats- und Demokratietheorie sowie politischer Ideengeschichte.
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