Drei Männer. Drei Perspektiven. Eine unerträgliche Wahrheit. Michael führt ein gewöhnliches Leben Ehemann, Vater, Angestellter. Doch seine Frau Ophelia ist verschwunden. Jeden Abend um 19:00 Uhr klingelt das Telefon. Am anderen Ende: Atmen. Stille. Wahnsinn. Michael verliert sich in Alkohol, Depression und Halluzinationen. Die Realität zerfließt. Was ist echt? Was ist Einbildung? Und wo ist Ophelia? Frank sucht seit seiner Kindheit nach etwas, das er nicht benennen kann. Gedemütigt vom Vater, getrieben von dunklen Fantasien, gleitet er durch eine Welt aus Gewalt und verzweifelter Sehnsucht. Bei den Nutten am Parkplatz findet er keine Erlösung. Erst als er Ophelia begegnet, glaubt er an Liebe. Doch dann zerbricht alles in einer einzigen, verhängnisvollen Nacht. Karl sitzt in einem weißen Raum. 14 m². Eine psychiatrische Klinik. Er schreibt seine Geschichte auf. Mit winzigen Buchstaben, akribisch geordnet. Er will verstehen, was geschehen ist. Warum er hier ist. Und was er im Wald vergraben hat.
Drei Erzähler berichten aus ihrer Ich-Perspektive. Ihre Geschichten überlagern sich, widersprechen sich, verschmelzen. Eine mysteriöse WIR-Stimme kommentiert, provoziert, enthüllt: Wir alle haben eine dunkle Vergangenheit. Wir alle lügen uns das Leben schön. Versteckst du dich nicht auch hinter einem Sinnbild?
Durchzogen von Shakespeare-Zitaten, erforscht SINNBILD die Abgründe männlicher Psyche ohne Beschönigung: Depression als lähmende Krankheit, Gewalt als Folge von Demütigung, Wahnsinn als letzter Ausweg. Alexander Wolf erzählt schonungslos von Schuld, Verdrängung und der Unfähigkeit zu trauern. Ein Roman, der keine leichte Unterhaltung bietet, sondern Konfrontation verlangt. Für Leser, die bereit sind, in die Dunkelheit zu blicken und dort vielleicht sich selbst zu erkennen. »Sein Wahnsinn ist des armen Hamlets Feind.« William Shakespeare
Hinweis: Dieser Roman enthält explizite Darstellungen von Gewalt, sexuellen Handlungen, psychischen Erkrankungen und verstörenden Inhalten. Nicht geeignet für ein Publikum, das Triggerwarnungen benötigt.
Alexander Wolf, geboren 1981, lebt und arbeitet in Lahnstein, Rheinland Pfalz. Wolf schreibt aus einem inneren Bedürfnis heraus, um unruhige Gedanken zu ordnen, um das Unsagbare in Worte zu fassen, um Muster zu verstehen, die sich über Generationen vererben. Seine Werke entstehen aus eigener Erfahrung: Die Depression, die seine Protagonisten erleben, hat er selbst durchlitten. Die Verzweiflung, von der er erzählt, kennt er aus erster Hand. Bisher erschienen drei Bücher im Selfpublishing, darunter SINNBILD (erste Fassung, ca. 60.000 Wörter über Depression, Beziehungszerfall und die Suche nach Sinn) und SINNBILD Fortsetzung. Sein autobiografischer Roman Das endliche Leben (62.000 Wörter) die Geschichte eines Mannes, der von den Klippen Helgolands fällt und während des Sturzes sein Leben Revue passieren lässt sucht derzeit einen Verlag. 2026 erscheint sein nächstes Werk bei REDRUM Verlag. Wolf widmet sich bewusst nicht dem Mainstream. Seine Romane enden nicht vorhersehbar, folgen keinen Genrekonventionen, bedienen keine Erwartungen. Sie sind literarische Erkundungen männlicher Psychologie in einer Zeit, in der Männer noch immer nicht über ihre Gefühle sprechen dürfen bis zur Katastrophe. Ich schreibe aus einem inneren Bedürfnis heraus und um meine unruhigen Gedanken zu ordnen. Mein Streben gilt der geistigen Klarheit; jedoch stoße ich dabei auf weitere unruhige Geister, die es zu bannen gilt. In meinen Werken finden Sie das wahre Leben ungeschönt, ehrlich und authentisch.
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