Messerangriffe gehören zu den gefährlichsten und unberechenbarsten Situationen in der Selbstverteidigung. Die Geschwindigkeit der Angriffe, die Vielfalt möglicher Angriffswinkel und das hohe Verletzungsrisiko stellen besondere Anforderungen an Technik, Timing und mentale Präsenz. Dieses Buch widmet sich praxisnah und systematisch der Frage, wie sich Kampfkünstler und sicherheitsbewusste Menschen auf solche Bedrohungen vorbereiten können.
Auf Grundlage traditioneller Prinzipien aus Kampfkünsten wie Ju Jutsu, Kung Fu und weiteren Martial-Arts-Systemen vermittelt der Autor effektive Strategien zur Kontrolle und Neutralisierung von Messerangriffen. Im Mittelpunkt stehen das Verständnis für Distanz, die frühzeitige Kontrolle der angreifenden Bewegung sowie das Zusammenspiel von Körpermechanik, Timing und strukturierten Bewegungsabläufen. Die Techniken werden Schritt für Schritt dargestellt und zeigen, wie Angriffe unter realistischen Bedingungen abgewehrt und in kontrollierte Situationen überführt werden können.
Das Buch behandelt unterschiedliche Angriffsszenarien, darunter niedrige und hohe Messerangriffe, vertikale und seitliche Attacken sowie Situationen, in denen der Verteidiger bereits festgehalten oder in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Die dargestellten Anwendungen sind klar strukturiert und als zusammenhängende Bewegungsabläufe konzipiert, die sowohl im Training als auch im fortgeschrittenen Selbstverteidigungsunterricht eingesetzt werden können.
"Selbstverteidigung bei Messerbedrohungen" richtet sich an Kampfsportler, Trainer und interessierte Leser, die ihr Wissen über realistische Selbstverteidigung erweitern möchten. Es bietet eine fundierte Verbindung aus traditionellem Wissen und moderner Praxis und versteht sich als Trainingskompendium für alle, die Selbstschutz mit Ernsthaftigkeit, Struktur und Verantwortung verfolgen.
Tihomir Marinov aus Bulgarien beschäftigt sich seit 1992 intensiv mit Kampfkünsten und hat unter anderem Ju-Jutsu, Tai Chi Chuan, Xing Yi Quan und Bagua Zhang trainiert. Sein aktueller Schwerpunkt liegt auf Xing Yi Quan, dessen Prinzipien seine heutige Praxis maßgeblich prägen.
Im Mittelpunkt steht für ihn stets das eigene Training und die praktische Anwendung der Kampfkunst. Nach vielen Jahren des Trainings in klassischen Schulen praktiziert er heute regelmäßig im Freien und schätzt besonders die realitätsnahen Bedingungen des Trainings außerhalb der Halle. Sein Ansatz verbindet traditionelle Kampfkunstprinzipien mit einer klar praxisorientierten Perspektive.
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