Der transsexuelle Schüler Romeo, geplagt von Erinnerungen, stellt seiner Klasse die Geschichte des Kriegsflüchtling Femi vor, der zu Unrecht von einem hartnäckigen Polizisten gepeinigt wird. Wir verfolgen Femis und Romeos verzweifelten Kampf um das Verständnis ihrer Mitmenschen, der sie bis zum Äußersten treibt. Kurz bevor beide eine große Dummheit begehen können, wendet sich ihr Blatt. Eine Geschichte über Vorurteile, Geschlechterungleichheit und Integration. Die Geschichten von Femi und Romeo basieren auf wahren Begebenheiten.
Michael Davies ist Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent, dessen Werke sich mit Identität, Flucht und Gerechtigkeit auseinandersetzen. Geboren in Sierra Leone als Sohn nigerianischer Eltern, floh er als Kind vor dem Bürgerkrieg nach Bremen, wo er in einem Asylzentrum Zuflucht fand. Seine künstlerische Laufbahn begann am Goethe Theater Bremen. Der Film Berlin Alexanderplatz, der 2020 auf der Berlinale gezeigt wurde, machte ihn auch einem internationalen Publikum bekannt. 2024 erhielt er von Nordmedia eine Treatmentförderung im Rahmen seiner Duldung, ein Meilenstein, der seinen Weg als Drehbuchautor und Filmproduzent entscheidend prägte. Mit seiner Arbeit setzt Davies sich dafür ein, junge Menschen zu stärken und denjenigen Stimmen Gehör zu verschaffen, die oft überhört werden.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.