... schlage die Trommel, und fürchte dich nicht / Band III

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Denkweisen zur Freiheit 1918-1968: Eine ideengeschichtliche Reise durch das 20. Jahrhundert

Roland Hoja (Hrsg.)

Band 3: Denkweisen zur Freiheit

Gesellschaft, Politik & Medien

ePUB

3,2 MB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783819285059

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 22.04.2025

Sprache: Deutsch

Schlagworte: 1968er Bewegung Literatur, Freiheitsgeschichte Europa Analyse, Kritische Theorien der Nachkriegszeit, Wer war die Gruppe 47, Rebellion und Freiheit

Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich

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Die ideengeschichtliche Spurensuche durch Europas unruhiges Jahrhundert.

Was bedeutete Freiheit, nachdem Europa aus Krieg, Diktatur und ideologischen Erschütterungen hervorging? Dieses Buch verfolgt eine der wirkmächtigsten Ideen der Moderne durch ein halbes Jahrhundert geistiger, politischer und literarischer Auseinandersetzungen.

Roland Hoja verbindet ideengeschichtliche Analyse mit genauer Lektüre literarischer und philosophischer Texte. So entsteht ein facettenreiches Bild jener Jahrzehnte, in denen Freiheit nicht nur gedacht, sondern unter den Bedingungen von Zerstörung, Wiederaufbau, Demokratiekrisen und Protestbewegungen immer wieder neu bestimmt wurde.

Im Zentrum stehen die großen Spannungen des 20. Jahrhunderts: Krieg und Nachkrieg, Diktatur und demokratischer Neubeginn, gesellschaftliche Disziplinierung und intellektuelle Opposition. Der Band zeigt, wie Autorinnen und Denkerinnen auf die politischen Zumutungen ihrer Zeit reagierten und wie sich ihr Freiheitsverständnis unter dem Druck historischer Umbrüche wandelte. Dabei treten Literatur, Philosophie und Zeitgeschichte nicht getrennt auf, sondern als eng miteinander verflochtene Deutungsräume. Auch Heinrich Böll erscheint in diesem Zusammenhang als wichtige Stimme einer Epoche, die um moralische Orientierung und politische Selbstverständigung rang.

Besonders überzeugend ist die Verbindung aus historischem Panorama und textnaher Analyse. Das Buch macht sichtbar, wie Freiheitsdenken in Europa nicht linear entstand, sondern in Konflikten, Brüchen und Gegenbewegungen Form gewann - von der Nachkriegszeit bis zur 1968er Bewegung.

Die langjährige Beschäftigung des Autors mit Literatur, Philosophie und widerständigen Lebenswegen verleiht dieser Darstellung fachliche Tiefe und ein klares interpretatorisches Profil. So wird das Buch zu einer fundierten Lektüre für alle, die europäische Moderne als Geschichte von Ideen verstehen möchten.

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Roland Hoja

Roland Hoja (Hrsg.)

Roland Hoja, 1950 geboren in Altdöbern/Niederlausitz, lebt heute in Laboe an der Ostsee. Befasst sich seit seiner Dissertation 2006 über die Literaturbegegnungen Heinrich Heines während seiner sog. 'Matratzengruft' mit Autorinnen und Autoren in der Literatur und Philosophie, die biografisch oft einen eher queren bis widerständigen Weg gegangen sind. (Schriftstellerinnen im Pariser Exil 1933-1941; Romanfiguren in Romanen Patricia Highsmith'; Heinrich Vogeler/Boheme & Sozialist) So auch mit revolutionären Ereignissen europäischer Geschichte wie beispielsweise dem Spanischen Freiheitskrieg 1936-1939 ('Viva la Vida') und dem 'BPRS' (Bund Proletarischer Schriftsteller) in der Weimarer Republik.

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