Schlagworte: Gesellschaftsroman über Punk und Herkunft, Westdeutscher Roman über Subkultur, Musikroman über Punk und Überleben, Deutsche Gegenwartsliteratur mit Punkmilieu, Entwicklungsroman über Wut und Enttäuschung
"Wir liebten dieses rauschhaft Exzessive. Es war wie ein Spiel - wie eine rasende Talfahrt -, bei der man sich selbst überholte und blindlings auf ein unbekanntes Ziel zujagte." Wenn du im Hamburg der 70er- und 80er-Jahre in einer Neubausiedlung aufwächst, dein Vater ein gewalttätiger Säufer ist und die Schule einem Mysterium gleicht, bleibt dir nur eins: eine Punkband gründen, Bier trinken und den ganzen Wahnsinn - die Spießer, Atomraketen und Tschernobyl - nicht so ernst zu nehmen. Doch der Ernst des Lebens ist gnadenlos, und irgendwann schlägst du dich mit cholerischen Arbeitgebern, Uniformierten und der Frage herum, was der Song "Birth, School, Work, Death" von den Godfathers mit dir zu tun hat. Eine lakonische, eindringliche Geschichte über Herkunft, Wut und Enttäuschung und die Suche nach einem Ausweg - tragisch, hart und humorvoll zugleich.
Thomas Eichhorst, geboren 1964 in Hamburg, absolvierte zunächst eine handwerkliche Ausbildung und studierte anschließend Sozialpädagogik. Über drei Jahrzehnte arbeitete er als Diplom-Sozialpädagoge und Therapeut in der Drogenhilfe sowie in der Kinder- und Jugendhilfe. In seinem autofiktionalen Roman verarbeitet er eigene Erfahrungen aus der Hamburger Subkultur der 1970er- und 1980er-Jahre sowie prägende Begegnungen mit Spiritualität und Trauma. Sein Werk gewährt einen authentischen Einblick in eine Jugend und das junge Erwachsenenalter zwischen Gewalt, Rebellion und Selbstfindung. Heute lebt Thomas Eichhorst als freier Autor mit seiner Familie in Schleswig-Holstein.
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