Von der Betätigung des falschen Pedals bis zu Entscheidungen, wie viele Migranten ins Land gelassen werden oder wie hoch die Staatsverschuldung sein soll, begleiten Umstände das Leben, die als schicksalhaft oder als persönliches Versagen empfunden werden. Die Gedichte sind Kurzkommentare zu politischen Entscheidungen oder persönliche Erfahrungen oder zu beiden. Es sind Aussagen zu wortgewaltigen Amtsträgern und gleichgültigen Mitläufern, geltungsbedürftigen Journalisten und altersmüden Mitbürgern. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass es im privaten wie im öffentlichen Leben wieder mehr gelungene als fehlerhafte Schaltungen gibt.
Johannes Kettlack, 86, schreibt seit 26 Jahren Romane, Erzählungen und politische Gedichte. Er studierte Kultur und in Sprachen in Münster, Aix-en Provence und Exeter/Devon, Entwicklungspolitik in Stockholm und American Studies an der Columbia University in New York City. Von 1973 bis 2002 leitete er Gymnasien bzw. Auslandsschulen in Deutschland, Schweden und in den USA.
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