Von guten Mächten wunderbar geborgen wandelt Santos traumtrunken durch die Welt auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe. Dabei kann er sich der Verbindung zu seinen Ahnen nicht entziehen. Mit Bahn, Flugzeug Schiff und Bus zieht er vom Säntis nach Buenos Aires und erlebt auf dem Weg allerlei Widrigkeiten und Freuden. Es ist aber nicht nur eine Reise in die Ferne, sondern auch eine in die Vergangenheit, die in Länder wie Russland, Schweden, Venezuela, Surinam und Uruguay führt. Begleitet von Engeln, Träumen und Visionen sowie von neu gewonnenen Freunden geht er unbeirrt seinen Weg. Es ist kein Buch über das Bergsteigen, wenn, dann im übertragenen Sinne. Der Säntis spielt tatsächlich auch nur eine Randrolle, die aber berechtigt ist. Das Buch entstand aus einer Kurzgeschichte und entwickelte sich Tag für Tag. Es beginnt im Appenzeller Land und endet in Argentinien, mit Stationen, die das Fernweh aufleuchten lassen. Dabei explodierte es förmlich und gebar kleine Universen. Der Hauptstrang spielt im Jahr 2000 mit Rückblicken in die 30er/40er Jahre sowie in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, dabei hängt alles generationenübergreifend zusammen. Nicht zuletzt kommt es zu bizarren Träumen, Visionen und Halluzinationen.
Wolfgang Hotz wurde im letzten Jahrhundert im unterfränkischen Großostheim geboren und schreibt schon seit Schulzeiten gelegentlich. Sein Werdegang führte ihn zu einem Ingenieurstudium und anschließend zur Arbeit nach Mainz. Mit seiner Familie lebt er im rheinhessischen Jugenheim. Seit 2017 schreibt er einen Blog (castorpblog.com). Schwerpunkt des Blogs sind eigene, Gedichte. Außerdem findet man dort Kurzgeschichten, Reiseberichte, Kommentare zum Zeitgeschehen und Gedanken, die sich um das Leben drehen.
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