Was bleibt, wenn das Leben nur noch aus Hoffnung und Angst besteht? Als bei ihrem Mann Niels Krebs diagnostiziert wird, beginnt für Angela Wilke eine Reise, auf die niemand vorbereitet sein kann. Eine Reise, die zwanzig Jahre dauert, voller Hoffen und Bangen, neuer Chancen und schmerzhafter Rückschläge, voller Zweifel und der Suche nach Gottes Liebe. Mit großer Offenheit und berührender Ehrlichkeit nimmt die Autorin ihre Leser mit auf diesen Weg. Sie erzählt von Verzweiflung und Dankbarkeit, von der Kraft des Glaubens, von Familie und wirklichen Freunden. Rückwärtsgang zum Regenbogen ist weit mehr als die Geschichte einer schweren Krankheit. Es ist die Geschichte einer Ehe, einer Familie und eines Lebens, das trotz aller Schicksalsschläge seinen Wert niemals verliert. Ein Buch über Liebe, Zusammenhalt, Hoffnung und Mut, und darüber, dass ein scheinbarer Rückwärtsgang manchmal doch nach vorn führt: ins Licht, zum Regenbogen.
Angela Wilke wurde in Dortmund geboren und wuchs in Wuppertal auf. Dort ging sie in die Schule und an die Hochschule, wo sie sich auf den Beruf der Hauptschullehrerin vorbereitete. Nach dem Referendariat im Sauerland heira- tete sie und zog nach Duisburg. In Essen trat sie ihre erste Stelle an. 1978 erfolgte der Umzug ins Frankenland, wo ihre drei Kinder geboren wurden. In ihrer Pfarrei engagiert sie sich in der Kinderkatechese und entdeckte ihre eigentliche Berufung: Religionsunterricht. Es dauerte nicht lange, bis sie in der neu gegründeten Montesso- rischule wieder zu arbeiten begann. Hier fand sie ihr ersehntes Arbeitsfeld und blieb fünfund- zwanzig Jahre. 1997 erkrankt ihr Mann an Krebs und sie begleitete ihn einundzwanzig Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 2019. 2020 zog sie nach Höchberg ins Haus der Tochter. Inzwischen hat sie acht Enkel im Alter von neun Monaten bis zwölf Jahren. In ihrer neuen Pfarrei ist sie wie- der ehrenamtlich tätig, ebenso wie im Vorstand des Katholischen Frauenbunds.
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