Schlagworte: queerer Entwicklungsroman 1980er Jahre, literarischer Roman bayerisches Dorf, queere Identität und Freundschaft, literarischer Erinnerungsroman Bayern, Roman über verdrängte Kindheit
Eine Beerdigung. Ein Theaterbesuch. Eine Kindheit, die plötzlich zurückkommt.
2015. Bei einem Besuch des Musicals »The Rocky Horror Show« kehrt Johannes Eisner ungebeten in die 80er zurück, in das idyllische bayerische Dorf seiner Kindheit. Freibad, Hörspiele, Actionfiguren, geheime Treffen in Opas Scheune.
Philipp W. Wilhelm erzählt vom scheinbar behüteten Aufwachsen in überforderten Familien, rauchgeschwängerter Geborgenheit, vom Zeitgeschehen und von einer Gesellschaft, die lieber wegschaut als hinschaut.
Ein leiser Roman über fragile Freundschaften, das erste Aufkeimen queerer Identität und Risse, die früh entstehen, aber lange unentdeckt bleiben.
Philipp W. Wilhelm wurde 1981 in Niederbayern geboren. Nach einer rund siebzehnjährigen Laufbahn als freischaffender Schauspieler (geprägt von einer tiefen Verwurzelung im Musiktheater und einer Begeisterung für Kultfilme wie The Rocky Horror Picture Show) wechselte er 2020 hinter die Kamera und arbeitet seitdem im Bereich der Fernsehproduktion.
Unter dem Pseudonym KYNDZKOPF widmet er sich dem kreativen und autobiografischen Schreiben. Sein literarisches Werk bewegt sich zwischen introspektiver Prosa, satirischer Kurzgeschichte und lyrischen Texten.
Philipp lebt mit seinem Mann sowie drei Kronengeckos, zehn Vogelspinnen und einer Eierschlange in München.
"(...) „Anfang Mai erscheint mein Romandebüt bei BoD“, so der 1981 geborene Münchener Queer dazu. „Der Text ist autofiktional und beschreibt das Aufwachsen als queeres Kind in den 1980ern/-90ern in Niederbayern. Die Frage, die ich mir gestellt habe: ‚Inwiefern prägen einen die Lebensjahre 5 bis 12 in einem Umfeld, das lieber weg- als hinschaut und nicht spricht?‘“ (...)"
Ein queeres Aufwachsen in der bayerischen Provinz
Queer.de
Mai 2026
"(...) Philipp W. Wilhelm erzählt in seinem Romandebüt "Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken" nicht von einer spektakulären Befreiungsgeschichte. Der Roman interessiert sich weniger für den großen Coming-out-Moment als für das langsame, oft kaum benennbare Entstehen eines anderen Selbstwissens. (...) Queere Identität erscheint hier nicht als plötzliche Erkenntnis, sondern als leises, tastendes Erkennen. (...) Stilistisch bewegt sich "Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken" zwischen realistischer Erzähltradition und lyrischer Verdichtung. Die Erinnerungskapitel setzen auf Atmosphäre, auf Gerüche, Gegenstände und Gesten. Die Gegenwartsebene bleibt trockener, ironischer, kontrollierter. Humor und Melancholie stehen dabei nicht gegeneinander. (...)"
Pressestimme
maenner.mediaMai 2026
"(...) „Anfang Mai erscheint mein Romandebüt bei BoD“, so der 1981 geborene Münchener Queer dazu. „Der Text ist autofiktional und beschreibt das Aufwachsen als queeres Kind in den 1980ern/-90ern in Niederbayern. Die Frage, die ich mir gestellt habe: ‚Inwiefern prägen einen die Lebensjahre 5 bis 12 in einem Umfeld, das lieber weg- als hinschaut und nicht spricht?‘“ (...)"
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Queer.deMai 2026
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