Vorab eine Frage, die zum Nachdenken anregt: Was ist das Besondere an Romanen? Sie geben keinen allgemeingültigen Ratschlag, was man in bestimmten Situationen tun sollte. Vielmehr sagen sie einem, was in bestimmten Situationen den Menschen zum Menschen macht, was er tun könnte (nicht tun muss), um Mensch zu bleiben. Romane-verstehen ist ein gemeinsamer Resonanzraum des Menschlichen. Er geht zurück auf die (philosophische) Anthropologie, gestaltet um die 1920er Jahre, hat einen sehr theoretischen Namen und ist auch sehr alltagsfremd. Gegenwärtig werden stattdessen Namen wie humanistische, narrative oder ethische, sogar medizinische Anthropologie benutzt. Die Bezeichnung ist hier weniger wichtig. Bedeutsam ist ein nachdenklicher Resonanzraum von Roman und Alltag.
Studium der Theologie und Philosophie in Münster und Freiburg Längerfristiges Kennenlernen und Training der Praxisformen von me-dizinischer Ethik in den USA durch ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft Professor für medizinische Ethik und Geschäftsführer der Ethik-Kommission der Uniklinik Freiburg Mitglied zweier Europäischer Forschungseinrichtungen zur medizini-schen Ethik Mitarbeiter im Zentrum für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Freiburg Zahlreiche Publikationen zum Kontakt zwischen medizinischer Praxis und Ethiktheorie Erfahrung mit Beratungen über Entscheidungskonflikte am Kranken-bett
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