Zum Schreiben meiner Autobiographie habe ich mich im Alter von fast 80 Jahren aus mehreren Gründen entschieden: Zum Einen ist es natürlich reizvoll, von der ruhigen Warte des Alters auf die Irrungen und Wirren seines eigenen bewegten Lebens Rückschau zu halten und über so Manches späte Klarheit zu erlangen; zum Anderen - und das ist mir fast noch wichtiger - möchte ich damit der Legendenbildung von Dritter Seite beizeiten entgegen wirken, die ich nach zwei Schlaganfällen und ihren körperlichen Folgen schmerzlich erfahren mußte. Mir liegt es daran, mir und meinen Mitmenschen zu zeigen, dass es einem Menschen der Pflegestufe 3 immer noch möglich ist, sich zumindesr schriftlich logisch und nachvollziehbar zu äußern, auch wenn ihm das beim Sprechen akustisch leider Schwierigkeiten bereitet. Da ich zu meinen Lebensäußerungen stehe, habe ich mich auch nicht hinter meinem Pseudonym Holger Nielsen verborgen; das ist meinen Kriminalromanen vorbehalten.
Der Autor war als Hochschullehrer und Wissenschaftler (grüne Molekularbiologie) an universitären Institutionen und solchen der Wirtschaft sowie an Bundesbehörden tätig. Es war ihm ein stetes Anliegen, wissenschaftliche Sachverhalte (Gentechnik) der Leserschaft allgemeinverständlich nahe zu bringen. Auch in diesem Sinne hat er die wissenschaftliche Zeitschrift "Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsichheit" initiiert und die ersten fünf Jahre als Redakteur betreut. Sein privates Steckenpferd ist das Schreiben von Kriminalromanen unter dem Pseudonym Holger Nielsen.
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