Warum ist es so schwierig, aus dem Zyklus der Gewalt auszubrechen? Er kommt schleichend, nistet sich ein und plötzlich ist er ein selbstverständlicher Teil des Lebens der jungen Protagonistin. Und er ist vor allem eines: repetitiv.
Es fällt schwer, nicht mit der Person abzurechnen, die einem etwas angetan hat. Noch schwerer fällt es, sich selbst rückblickend zu verstehen. Mein Tagebuch hat mich dabei fleissig unterstützt.
Geboren und aufgewachsen bin ich in der Agglomeration von Bern, wo ich auch heute noch wohne. Nach dem Gymnasium und dem Studium in Medien- und Kommunikationswissenschaften startete ich in der Kommunikationsabteilung eines historischen Museums in die Berufswelt.
Meine behütete Biografie zeigt: Es kann allen passieren. Die Herkunft spielt keine Rolle. Aber mein Beispiel zeigt auch: Es gibt ein glückliches und erfülltes Leben danach. Das ist es nämlich, was ich heute erleben darf. Ich arbeite in meinem Traumberuf (in der Kommunikation) in der schönsten Stadt der Schweiz (Thun).
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