Dies ist mehr als ein Reisebericht. Es ist ein Erinnern an Lebendigkeit mit offenem Ausgang.
Nach Jahren der Überforderung und des bloßen Funktionierens breche ich auf, um meiner eigenen Spur wieder näherzukommen. Zweieinhalb Monate auf Corn Island werden zu einem Raum des Innehaltens, der Klärung und des Neuordnens.
Zwischen karibischer Einfachheit und dem Aufbau einer digitalen Freiheit entstehen nicht nur Bücher, sondern eine völlig neue Beziehung zu mir selbst.
Ich schreibe über das Abstreifen alter Muster, über Mut ohne Pathos und über die leise Kraft, sich nicht länger zu übergehen.
Wer sich selbst endlich nahekommt, betritt das einzige Terrain, auf das es ankommt: das eigene Ich.
Jeannette, Jahrgang 1972, ist ein Gewächs des deutschen Ostens, geprägt von den Brüchen der Wendezeit. Seit Mitte der 1990er Jahre navigiert sie ohne externes Sicherheitsnetz durch die Selbstständigkeit, eine Existenzform, die sie als ihre natürliche Autonomie begreift.
Als Künstlerin und Kräuterexpertin verbindet sie empirisches Naturwissen mit kreativer Tiefenschärfe. Ihre Bücher sind keine abgeschlossenen Manifeste, sondern autobiografische Wegmarken einer fortlaufenden Auseinandersetzung mit Innen- und Außenwelt.
Mit diesem Werk verwandelt sie einen lang gehegten Traum in eine greifbare Realität. Es ist der Auftakt einer Reihe, die konsequent der Suche nach Klarheit und Lebendigkeit folgt, wie sie durch bewusste Selbstverantwortung entsteht.
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