Schlagworte: Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie der Physik, Ontologie, Kritik der Heuristik der traditionellen Erkenntnistheorie, Holismus der realen Erkenntnissituation als analytischer Ansatzpunkt
Kern der geläufigen Erkenntnisauffassung und Grundlage der traditionellen Erkenntnistheorie ist der heuristische Kurzschluss des Inhalts mit dem Gegenstand der Erkenntnis, wie er sich in der Definition von Wahrheit als Übereinstimmung manifestiert. An diesen Kurzschluss schließen sich in logischer Konsequenz zwei weitere Kurzschlüsse an: Der theoretische Kurzschluss der grundlegenden Frage der Provenienz des Inhalts der Erkenntnis mit der Frage der Gewissheit dieses Inhalts, und der (dem Umstand, dass Gewissheit eine subjektive Kategorie ist, geschuldete) methodische Kurzschluss durch den konsequenten Ausschluss des Holismus der realen Erkenntnissituation aus der Erkenntnisreflexion. Das Ziel eines angemessenen (intelligiblen) Verständnisses der Erkenntnistätigkeit erfordert die Rückabwicklung aller drei Kurzschlüsse.
Rudolf Lindpointner, geb. 1952 in Raab, Oberösterreich. Studium der Philosophie an den Universitäten in Salzburg, München und Tsukuba (Japan). Promotion 1981 mit einer Dissertation zum Thema "Die transzendentale Subjekts- und Erkenntnistheorie im 20. Jahrhundert." Einschlägige Publikationen auf Online-Plattformen im Internet.
Laurent Lindpointner
Laurent Lindpointner, geb. 1995 in Linz, Oberösterreich. Studium der Physik an den Universitäten in Wien, Urbana-Champaign, Ill. und Kopenhagen.
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