Regionalökonomische Wirkungen des Flughafens Innsbruck

Regionalökonomische Wirkungen des Flughafens Innsbruck

Mathias Winkler

Wirtschaft & Management

Paperback

144 Seiten

ISBN-13: 9783838651712

Verlag: Diplom.de

Erscheinungsdatum: 06.03.2002

Sprache: Deutsch

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Inhaltsangabe:Gang der Untersuchung: 
Der erste Teil der Arbeit setzt sich mit den direkten Wirkungen des Flughafen Innsbruck auf die Tiroler Wirtschaft auseinander. Um diese Effekte abzubilden wurde eine empirische Analyse der Struktur der Betriebe am Flughafen durchgeführt. Dabei wurden Daten zu den Arbeitnehmern genauso wie Daten zur Wertschöpfung der Betriebe erhoben. Festgestellt wurde zum Beispiel, dass der Flughafen Innsbruck (INN) im Vergleich mit dem Land Tirol ein überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum aufweist. Auch ist das Ausbildungsniveau im Vergleich zum Land Tirol hoch. 4 von 10 Beschäftigten weisen einen Abschluss einer höheren Schule oder einer Hochschule auf, das aus der jährlichen Bruttolohnsumme berechnete Durchschnittseinkommen beträgt ca. 33.000 Schilling. Die Schätzung der Umsätze für den INN beläuft sich auf 2,9 Mrd. ÖS jährlich (= 3,4 Mio. ÖS pro Kopf). 
Im zweiten Teil wurde versucht, die indirekten Wirkung des Flughafen darzustellen. Dabei wurde auf regional-ökonomische Theorien zurückgegriffen und der Versuch unternommen eine Verflechtungsmatrix zu erstellen. Untersucht wurden schließlich unter anderem: 
- Fiskalische Effekte; Steuer- und Abgabenzahlungen. 
- Incoming- und Outgoingtourismus. 
Nicht untersucht werden konnten im Rahmen dieser Arbeit: 
- Umweltbeeinträchtigungen, v.a. Lärm und Abgase (= Negative externe Effekte). 
Im dritten Teil der Arbeit wird versucht, die Wirkungen des Flughafen Innsbruck auf den Wirtschaftsstandort Tirol abzuschätzen. Mangels praktischer Anwendbarkeit existierender Standorttheorien wurden qualitative Interviews mit Personen vom INN, mit Experten für den Wirtschaftsstandort Tirol und mit Unternehmern in Tirol geführt, dabei wurde auch auf die saubere Anwendung der oft verwendeten qualitativen Methode Rücksicht genommen. 
Als Ergebnis lässt sich verkürzt der überraschende Schluss ziehen, dass immer dann geflogen wird, wenn es die billigste aller Alternative ist. 
Unwirtschaftliche Gründe sind dafür bei den befragten Unternehmen nicht ausschlaggebend. 
Billig bedeutet jedoch nicht, dass die direkten Transportkosten, wie die Kosten für das Ticket, am niedrigsten sein müssen. Ausschlaggebend sind neben den direkten Kosten auch die Kosten der aufgewendeten Zeit. 
Die Kosten der Zeit hängen wiederum vom Stundenlohn der Reisenden ab. Je höher der Stundenlohn, desto eher rentiert sich eine Flugreise, weil diese ab einer bestimmten Entfernung viel schneller ist. 
Es dürften damit […]
Mathias Winkler

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