Raum 45 Kreaturen der Nacht

Raum 45 Kreaturen der Nacht

Jürgen Timm

Band 45: Bilder einer langen Reise

Romane & Erzählungen

ePUB

225,5 KB

DRM: kein Kopierschutz

ISBN-13: 9783740794569

Verlag: TWENTYSIX EPIC

Erscheinungsdatum: 28.05.2018

Sprache: Deutsch

Bewertung::
0%
3,99 €

inkl. MwSt.

sofort verfügbar als Download

Bitte beachten Sie, dass Sie dieses E-Book nicht auf einem Amazon Kindle lesen können, sondern ausschließlich auf Geräten mit einer Software, die epub-Dateien anzeigen kann. Mehr Informationen

Du schreibst?

Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!

Mehr Infos
Die Savanne ist ein Land des Schweigens.
Selbst wenn du sprichst, bleibt das Schweigen. Das kommt, weil das Schweigen sowohl das Wort als auch die Person umgibt, der es spricht.
Unterbrichst du das Sprechen, fließt das Schweigen zurück, augenblicklich, als ob es in ein leeres Glas zurückflösse.

Wohl, Schweigen ist das bestimmte Element in der Savanne. Jedoch, für eine Weile, innerhalb eines kleinen, allseitig begrenzten Raumes, innerhalb einer begrenzten Zeit kann es gelingen, das Schweigen zurückzudrängen.

Das Ziel: Eine Art Ozean
Alle Dinge treiben den großen Strom hinunter. Die Frage folgt auf dem Fuße: Wohin treiben sie. Ich antworte: Es wird eine Art Gleichmäßigkeit sein, eine Art Gleichgültigkeit, eine Art Gleichgewicht, eine Art Ur-Ozean.

Wer oder was trug mich die Berge hoch.
Die Frage folgt auf dem Fuße. Wer oder was brachte mich an diesen stromaufwärts gelegenen Ort? Von welchem Orte ich hinabtreibe, den Strom hinunter, dem großen Ozeane zu.

Eine weitere Frage: Warum gibt es überhaupt etwas anderes als diesen einen, großen Ozean? ich meine, alles Wasser müsste längst im Ozean versammelt sein. Warum gibt es Land und Wasser, und all die anderen Dinge?
Warum gibt es überhaupt irgendetwas flussaufwärts. Warum gibt es überhaupt irgendetwas außerhalb des einen großen Ozeans?
Jürgen Timm

Jürgen Timm

Ich gehöre in den Jahrgang 39. Ich habe lange in Schwarzafrika gelebt und gearbeitet, mehrere Jahre davon in der Kalahari.
Ich hatte dort, in der Savanne, in der Wildnis, in der Einsamkeit, viel Zeit, über das Leben nachzudenken.
Stimmt nicht. Ich hatte keine Zeit, ich habe mir die Zeit genommen, genaugenommen gestohlen. Gott sei es geklagt.
Und nun sitze ich hier, in Lüneburg, und weiß immer noch nicht, was es mit dem Leben und dem Sterben auf sich habe, und ob es nicht doch eine Form der Unsterblichkeit geben könnte.

Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.

Eigene Bewertung schreiben
Bitte melden Sie sich hier an, um eine Rezension abzugeben.
Suchmaschine unterstützt von ElasticSuite