Raum 32 Zum Denken verdammt

Raum 32 Zum Denken verdammt

Jürgen Timm

Band 32: Bilder einer langen Reise

Romane & Erzählungen

ePUB

171,8 KB

DRM: kein Kopierschutz

ISBN-13: 9783740720247

Verlag: TWENTYSIX EPIC

Erscheinungsdatum: 23.10.2018

Sprache: Deutsch

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Eremias, wieder ernst, stocksteif und kerzengerade:
Die Wirklichkeit, in der wir leben, enthält das Ziel. Welche der vielen Möglichkeiten dieser Zeit taugen, um dieses Ziel zu erreichen?
Ich, Eremias Kühlewind, versuche es herauszufinden, ich Eremias und die anderen Wahrheitssucher.
Eremias, stocksteif:
Die Natur wird ihr Ziel erreichten, sie hat ihre Methoden. Versuch und Irrtum ist so eine Methode.
Die Natur wird es schaffen, Eremias ist so eine Methode, Eremias, und die anderen, Wahrheitssucher.
Versuch es, Eremias
Reise du zu den Sternen, aus einer Möglichkeit werde eine Wirklichkeit. Versuch es, Eremias, und möge sich die Zahl deiner Irrtümer in Grenzen halten.
Obwohl, Eremias, sehr viel Hoffnung habe ich nicht. Die Möglichkeit, zu den Sternen zu reisen, wird dir verschlossen bleiben.
Die Zeit ist nicht reif.
Du bist an die Erde gebunden, du fällst und dein Leib wird zu Staub zerbröseln.
Auf der anderen Seite, Eremias, das sehe ich wohl, ohne die Sehnsucht, ohne den Glauben daran, dass eines Tages die Sternenfahrt gelingen kann, wird es auch nicht gehen.
Eremias, du bist ein Glaubensträger, du bist ein Sehnsuchtsträger, einer, der die Sehnsucht in die Zukunft trägt.
Wozu und warum? Es ist, damit aus einer Möglichkeit eine Wirklichkeit werde.
Das glaube ich auch
Auf der anderen Seite, Eremias, das sehe ich wohl, ohne die Sehnsucht, Eremias, ohne den Glauben an die Unsterblichkeit, ohne deine Sehnsucht, ohne deine Hoffnung, ohne deine Gewissheit, dass es die Unsterblichkeit geben wird, wird es keine Unsterblichkeit geben.
Das glaube ich auch.
Jürgen Timm

Jürgen Timm

Ich gehöre in den Jahrgang 39. Ich habe lange in Schwarzafrika gelebt und gearbeitet, mehrere Jahre davon in der Kalahari.
Ich hatte dort, in der Savanne, in der Wildnis, in der Einsamkeit, viel Zeit, über das Leben nachzudenken.
Stimmt nicht. Ich hatte keine Zeit, ich habe mir die Zeit genommen, genaugenommen gestohlen. Gott sei es geklagt.
Und nun sitze ich hier, in Lüneburg, und weiß immer noch nicht, was es mit dem Leben und dem Sterben auf sich habe, und ob es nicht doch eine Form der Unsterblichkeit geben könnte.

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