Jedes Jahr werden in Deutschland Ende März die Wochen gegen Rassismus organisiert. Dabei werden verschiedene Themen angesprochen: Polizeikontrollen, Türsteher von Discos, Alltagsrassismus in der Öffentlichkeit, Diskussionen über das Stadtbild...
Was ist Rassismus? In diesem Taschenbuch wird die Geschichte der Rassentheorien vorgestellt, die den Kolonialismus begleitete und zur Grundlage der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland wurde. Vorgestellt wird ebenfalls die Apartheidspolitik Südafrikas, die heute den Termin der "Antirassismus-Wochen" bestimmt.
Im 18. und 19. Jahrhundert galt die "Rassenlehre" als seriöse Wissenschaft. Die Menschheit wurde in "Rassen" eingeteilt, die Wissenschaft diskutierte darüber, wie viele Rassen es gibt. Aber die Einteilung war nie neutral, sondern es ging darum, diesen "Rassen" Eigenschaften anzudichten und eine "Rangfolge" der Rassen herzustellen.
Heute ist klar, dass es keine "Rassen" gibt. Aber es gibt weiterhin den Rassismus, auch "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" genannt. Vorgestellt werden in diesem Taschenbuch deshalb auch die heutigen Vorurteile gegen "Schwarze", "Moslems" oder "Roma".
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