Hier erstmals publiziert, bietet der Briefwechsel zwischen dem berühmten Dichter Rainer Maria Rilke und einer jungen Verehrerin Einblicke in den Prozess des Erwachsenwerdens in der Zeit direkt nach dem 1. Weltkrieg. R.M. Rilke reagiert in seinen Briefen feinfühlig, aber teils auch überraschend offen auf die Vorstellungen und Ideen von Leslie Schulze. Erinnerungen der Briefschreiberin, verfasst über 60 Jahre nach dem Briefwechsel, ergänzen die Darstellung und bieten eine zweite Perspektive auf die Zeit und die Themen, die zwischen den Briefschreibern verhandelt worden sind.
Rainer Maria Rilke (1875-1926) wird bis heute als einer der größten deutschsprachigen Dichter angesehen, dessen Gedichte auch heute noch Menschen in ihren Bann ziehen.
Leslie Schulze
Leslie Schulze lebte von 1898 bis 1986. Sie stammte aus einer bürgerlichen Familie mit jüdischem Hintergrund, träumte als junge Frau von einer Karriere am Theater, die sie - nach einer Ausbildung zur Krankenschwester - zwei Jahre bis 1927 verfolgte, bis sie ihren späteren Mann kennenlernte.
Ingo Elsner (Hrsg.)
Ingo Elsner studierte in Göttingen und Berlin Geschichte, Germanistik, Gräzistik und Latein und promovierte in Germanistik über C.M. Wieland. Er arbeitete bis 2023 als Studienrat in Berlin.
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