Ein durchgedrehter Gemeindepräsident, ein falscher Grosswildjäger, ein betrunkener Altenpfleger, zwei verrückte Freikirchler, ein verzweifelter Polizist: Eigentlich war Rättigen schon immer des Teufels. Doch jetzt ist er hier, in Fleisch und Blut, und das Geschenk, das er mitgebracht hat, könnte teuflischer nicht sein. Es hat ein Ende mit dem Sterben in Rättigen - und was ist schlimmer als das Leben?
* 1972, wohnhaft in Appenzell/Schweiz, Journalist, Texter und Konzepter. Schreibt seit früher Jugend, «Rättigen» ist aber die erste literarische Veröffentlichung.
(...) "Rättigen" ist natürlich Fiktion, doch die Menschen, ihr Handeln ist sehr real. Wir erleben einen überforderten Gemeinderat, einen größenwahnsinnigen Großwildjäger, einen trinkenden Altenpfleger und einen verängstigten Pfarrer hautnah. Es sind typische Dorffiguren, die in aller Schärfe gezeigt werden, wobei sich Millius als hervorragender Beobachter erweist. So ist natürlich auch ein sehr fesselndes Buch entstanden, das man gerne in einem Zug durchliest.
Wenn keiner mehr stirbt...
St. Galler NachrichtenOktober 2008
(...) "Rättigen" ist natürlich Fiktion, doch die Menschen, ihr Handeln ist sehr real. Wir erleben einen überforderten Gemeinderat, einen größenwahnsinnigen Großwildjäger, einen trinkenden Altenpfleger und einen verängstigten Pfarrer hautnah. Es sind typische Dorffiguren, die in aller Schärfe gezeigt werden, wobei sich Millius als hervorragender Beobachter erweist. So ist natürlich auch ein sehr fesselndes Buch entstanden, das man gerne in einem Zug durchliest.