In der Fortsetzung seines Buches "Das Geheimnis der Silberhöhle" entführt uns der Verfasser in die DDR-Gastronomie. Der junge Autor lernt den Beruf eines Kochs und schildert unterhaltsam Zustände seiner Zeit. Der anfangs etwas schüchtern wirkende Held entwickelt sich, trotz seiner komplizierten Familienverhältnisse, zu einer "staatlichen Leiterpersönlichkeit". In dieser Zeit begannen einige romantische Beziehungen, doch letztlich ruhen alle Hoffnungen auf eine ganz große Liebe.
Das Buch ist auch der Versuch des Autors, die DDR von zwei Seiten zu beleuchten. Da waren Sehnsüchte und Träume, das Gefühl von sozialer Geborgenheit und eine beeindruckende Familienpolitik. Diese Seite schlägt der Autor genauso auf, wie auch jene, die von Angst und Denunziantentum berichtet. "Je länger ich nachsinne, je mehr Jahre vergehen, desto bewusster wird mir, dass die DDR eine Republik war, die sich kaum von anderen Republiken unterschied. Und dennoch war sie besonderes Land. Hier lebte ein Volk direkt an der Nahtstelle zwischen rivalisierenden Gesellschaftsordnungen."
"Es wächst zusammen, was zusammengehört", sprach man zur Wende. Was nach vierzig Jahren Trennung kam, war ein überfälliger Zusammenschluss, jedoch auch eine unbekannte Freiheit, in der nun jeder selbst entscheiden musste. Geblieben sind Erinnerungen, denen etwas Wehmut anhaftet, sofern man als braver Bürger dahinlebte.
Reimar Fröbel, Jahrgang 1957, lebt heute in Freiberg/Sachsen. Seine Kindheit und frühe Jugend verbrachte er in Pappendorf. In seinem Buch "Das Geheimnis der Silberhöhle" berichtet er darüber. Friedrich Paul Reimar Fröbel lernte berufsbedingt viele Menschen kennen und verfügt über fundiertes Geschichtswissen. Seine Liebe zur Literatur verdankt er seinen "Ausgrabungen" aus dem Altpapier des elterlichen Betriebes. Zunächst lernte Fröbel den Beruf eines Kochs. Kurz darauf wurde er als Küchenleiter, später als Gaststätten- und Hotelleiter eingesetzt. 1979 begann er ein Studium an der Fachschule für Gaststätten- und Hotelwesen in Leipzig, dass er 1984 als "Staatlich geprüfter Betriebswirt" erfolgreich beendete. Nach der politischen Wende 1989 arbeitete er als Marktleiter und Ausbilder eines großen Unternehmens im Lebensmitteleinzelhandel. Er war jahrelang als ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht Chemnitz beschäftigt und ist Prüfer der IHK Chemnitz. Also gute Voraussetzungen, um Land und Leute kennenzulernen und darüber zu schreiben. Fröbel hat sein Debütwerk "Das Geheimnis der Silberhöhle" (ISBN 978-3-95876-908-3) vorgelegt, sowie kleinere unveröffentlichte literarische Arbeiten verfasst. Viele Anregungen verdankt er seinen Umgang mit Büchern, die ihn lebenslang umgaben. Fröbel ist ein kritischer Betrachter seiner Zeit, doch seinen Hang zur Romantik hat er nie ablegen können.
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