Die ORPHEUS folgt einer rätselhaften Sternkarte in einen Sektor, der in keinem Register existiert. Was als Expedition beginnt, wird nach dem Absturz auf einem fremden Planeten zu einem verstörenden Abstieg in eine Wirklichkeit, die sich jeder Gewissheit entzieht. Schwarzes Gras beobachtet die Ankommenden. Städte aus atmendem Glas passen sich ihren Erwartungen an. Ein Meer sammelt Stimmen, Spiegel erschaffen Varianten, und unter allem scheint ein System zu arbeiten, das nicht nur ihre Schritte verfolgt, sondern ihre Möglichkeiten berechnet. Für Mara Venn, Elsa Mirek, Dr. Levin Orr und Rian Cole wird bald klar: Dieser Planet will sie nicht töten. Er will sie verstehen. Und vielleicht neu zusammensetzen. Am Ende steht nicht die Frage, wie sie entkommen können sondern ob sie überhaupt noch dieselben sind, die einst angekommen sind.
Chris Elstner arbeitet eigentlich mit Stein und schreibt doch am liebsten über Dinge, die sich weder behauen noch sauber erklären lassen. Als Steinmetzmeister, Künstler und Autor verbindet er handwerkliche Genauigkeit mit Fantasie, Witz und einer deutlichen Vorliebe für das Abseitige. In seinen Geschichten treffen absurde Einfälle auf trockenen Humor, seltsame Figuren auf sehr menschliche Schwächen und scheinbar harmlose Ideen auf kontrolliertes Chaos. Er lebt in Deutschland und schreibt bevorzugt dort, wo die Wirklichkeit Risse bekommt und der Unsinn verdächtig überzeugend wirkt.
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