Die vorliegende Schrift untersucht religiöse Gottesbilder und Wahrheitsansprüche aus humanistischer Perspektive.
Sie fragt, unter welchen Bedingungen religiöse Aussagen über Wirklichkeit, Moral und Sinn allgemein nachvollziehbar sein können, und zeigt, wie eine religionsfreie Orientierung an Vernunft, Würde, Freiheit, Mitgefühl und Leidminderung begründet werden kann. Zentrale Fragen zu Erkenntnis, Weltentstehung, Leben, Geist, Gottesbegriff, Theodizee, Gottesbeweisen, Theologie, Religion, Christentum und Sinn werden dabei an vier Maßstäben geprüft: logische Kohärenz, Erfahrungsbezug, wissenschaftliche Anschlussfähigkeit und humane Lebensdienlichkeit.
Die Schrift richtet sich an interessierte Laien. Sie verzichtet bewusst auf ausführliche ideengeschichtliche Herleitungen und Quellenverzeichnisse und versteht sich als systematischer Beitrag zur Klärung grundlegender religiöser und humanistischer Fragen. Einleitungen, Orientierungsabschnitte, Zwischenergebnisse und die Ergebnisabsätze der vier Hauptteile führen durch den Argumentationsgang.
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