Was passiert im Buch? Ein gutes Buch sollte meiner Meinung nach eine Handlung haben, die sehr kurz zusammengefasst werden kann. Erst dann kann sie sich beim Schreiben entfalten:
Claire verliebt sich. Pierre verliebt sich. Es ist wunderbar. Zumindest, wenn man das Ende nicht liest.
Und was passiert noch? Claire sitzt Smidt und Rednich gegenüber. Die Kommissare wollen wissen, warum Claires Geliebter tot vor ihr liegt. Claire nimmt sich Zeit. Sie erzählt von Piercings, Tattoos und tiefem Vertrauen. Von dem Moment, in dem sie Pierre kennenlernte, und davon, wie sie merkte, dass er mehr ist als nur ein weiterer netter Mann, mit dem man in der Kneipe beim Kölsch abhängen kann.
Meine Empfehlung: Lies das Buch langsam. Lass die Stimmung, in der Claire sich befindet, auf dich wirken. Vielleicht mit leiser, unaufdringlicher Musik im Hintergrund. Ruhige Stücke.
Als ich anfing zu schreiben, habe ich irgendwann gedacht, dass jetzt auch mal ein Pseudonym her muss. Man schreibt ja schließlich immer unter klangvollen Pseudonymen, dachte ich. In dem Moment waren meine Gedanken in Frankreich. Was für eine wunderbare Sprache. Was für ein Klang. All diese Accents. Diese Melodie. Gabriel Erbé. Ohne echte Kenntnis der Sprache geschrieben und in meinen Gedanken sehr französisch ausgesprochen. Ja, funktioniert und klingt in meinen Ohren noch immer sehr melodisch.
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