In Büros gibt es Sätze, die jeder versteht und die trotzdem niemand wörtlich meint, zum Beispiel:
"Wir müssen die Leute besser mitnehmen."
"Alle müssen an einem Strang ziehen."
Wer sie sagt, will nicht unbedingt täuschen. Vielleicht will man sich eine unangenehme Antwort ersparen, ein Gespräch abkürzen oder einem Konflikt ausweichen.
Dieses Buch nimmt sich solche Phrasen vor. Es fragt, was der Satz im Meeting tatsächlich leistet, was ihn so bequem macht und was passiert, wenn man das Gemeinte einfach ausspricht.
Mal trocken zerlegt, mal bewusst überspitzt, immer mit Sympathie für die Menschen und Organisationen, die dahinterstecken.
schreibt über das, was in Organisationen wirklich passiert, nicht das, was in den Strategiepapieren steht. Er schaut sich an, wie Strukturen funktionieren, wo Erzählungen wirken und wo's halt doch nur schöner Schein ist. Führung, Change und andere Organisationsmythen nimmt er dabei auseinander. Liebevoll kritisch, aber ohne falsche Ehrfurcht.
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