Peerspektiven ist ein Kunstwort - eine Verschmelzung von "Peer" und "Perspektive". Es entstand aus einem Tippfehler: Beim Schreiben des Wortes Perspektive verirrte sich ein zweites "e" hinein, und aus dem Zufall wurde eine Idee. Der Titel bringt das Anliegen des Buches auf den Punkt. "Peers" sind die Menschen, mit denen wir Gemeinsamkeiten teilen - die Kitagruppe, die Schulklasse, die Fußballmannschaft, der Freundeskreis. Eine "Peerspektive" ist der Blick, den diese Menschen auf uns werfen, und zugleich der Blick, mit dem wir uns durch ihre Augen selbst betrachten. Der Untertitel Wie andere uns formen, wer wir werden macht deutlich, worum es geht: um die Frage, wie sehr unsere Zugehörigkeiten unser Selbstbild und unsere Entwicklung prägen.
Jan-Luca Börtzler, geboren am 26. Februar 1998 in Kaiserslautern, ist staatlich anerkannter Erzieher, Fachwirt für Kita- und Hortmanagement und Fachberatung für Bildungseinrichtungen. Nach einem Jahr im tirolerischen Tannheim (Österreich) lebt er heute in Otterbach in Rheinland-Pfalz. Sein beruflicher Weg führte ihn von der pädagogischen Arbeit mit Kindern über verschiedene Leitungsfunktionen bis zur Beratung von Bildungseinrichtungen ein Werdegang, der die Auseinandersetzung mit Gruppen, Zugehörigkeit und Entwicklung zum roten Faden hat.
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