Als im Jahr 1911 ein Luftschiff den Himmel über Hamburg durchzog, war dies weit mehr als ein technisches Spektakel. Es war ein Moment kollektiver Aufbruchsstimmung, in dem Fortschrittsglaube, Ingenieurskunst und städtischer Stolz miteinander verschmolzen. Dieses Buch erzählt die Geschichte jener Tage neu: gestützt auf zeitgenössische Zeitungsberichte, historische Quellen und die Porträts der prägenden Akteure der frühen Luftfahrt. In einer überarbeiteten und erweiterten Fassung macht der Autor den Besuch des Parseval-Luftschiffs und seine Bedeutung für Hamburg wieder erfahrbar, nicht als nostalgische Erinnerung, sondern als lebendiges Zeugnis einer Epoche, die an das Mögliche glaubte. Zwischen Staunen und Sturm, zwischen Mut und Mechanik entfaltet sich ein Kapitel Stadtgeschichte, das Hamburg als Bühne technischer Innovation und als Vorreiter der zivilen Luftfahrt zeigt. Ein Buch über Pioniere, über den Blick zum Himmel, und über eine Stadt, die für einen Augenblick glaubte, die Zukunft fliege direkt über ihre Dächer hinweg.
Christian Fackeldey (52) arbeitet hauptberuflich für einen Hamburger Maschinenhersteller. Seine Leidenschaft für historische Recherchen entdeckte der gebürtige Niedersachse 2009 bei der Mitarbeit an einer Abhandlung über die Jugendburg Rieneck im Spessart (2009). 2016 erschien im JMB-Verlag die erste Auflage der Dokumentation Parseval in Sicht! rund um den aufsehenerregenden Besuch eines Luftschiffes im Sommer 1911 in Hamburg. Mit Rauschen setzte er 2025 seine literarische Beschäftigung mit Geschichte und Erinnerung fort. Die historische Novelle über das Schicksal eines jungen Mannes im Akademischen Turnbund basiert auf einer wahren Begebenheit.
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