PARENTING CLIMATE eröffnet nach EINSAME ELTERN ein neues Kapitel der Auseinandersetzung mit Elternschaft.
Nach dem Thema Einsamkeit verknüpft die Publikation ein weiteres gesellschaftspolitisch relevantes Thema mit der Frage nach der Vereinbarkeit von Elternschaft und Kunst. Das Klima wird dabei nicht nur ökologisch, sondern auch politisch, sozial und familiär verstanden.
In Zeiten von Rechtsruck und Klimakrise wird Familie zum Schauplatz politischer Aushandlungen. Wer darf wie Kinder haben? Wie bereiten wir die nächste Generation auf eine überhitzte Zukunft vor? Was heißt es, Verantwortung füreinander und für die Welt zu übernehmen?
PARENTING CLIMATE ist eine künstlerische Erforschung dieser Fragen, ein Experimentierraum, in dem Fürsorge als ästhetische, politische und ökologische Praxis erfahrbar wird.
Die Publikation verbindet Diskurs und Alltag, zugänglich und intergenerational. Sie reflektiert, wie Sorgearbeit und Klimafragen ineinandergreifen und kollektive Handlungsspielräume eröffnen.
Renata Müller-Tiburtius ist Bildhauerin, Malerin und Autorin. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Care, Humor, das Alltägliche. In Skulptur, Malerei und Text untersucht sie soziale Beziehungen, Fürsorge und Formen des Zusammenlebens. Renata Müller-Tiburtius unterrichtete an der Universität der Künste Berlin.
Alisa Tretau realisiert Kulturprojekte an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und politischer Praxis. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Performance, Medienkunst und Literatur mit Schwerpunkten auf Körper, Care und Klimakrise. 2025 veröffentlichte sie das Projekt www.nichtnurmuetter.de als Fortführung des Sammelbands NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER (edition assemblage). In der künstlerischen Vermittlung ist sie in institutionellen Kontexten wie dem HKW, Berliner Ensemble, Theatertreffen der Jugend, Viadrina Universität und der UdK Berlin tätig. Sie lebt mit zwei Kindern in Berlin.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.