Freddy blickt zurück auf ein Leben zwischen Rotlicht, Rausch und "Häf'n-Romantik" - und reibt sich ungläubig die Augen über den Zustand der Gegenwart:
Hier streiten Engel um Luxuswolken mit Domblick, Heuchler pilgern mit Regenbogen-Fracks zum Opernball, und die eigene Bandscheibe verhindert selbst den zügigen Gang ins Laufhaus. Tiefschwarzer Wiener Humor trifft auf existenzielle Morbidität.
Ein Buch wie ein ungefilterter Lungenzug im Stehbeisl um vier Uhr Früh: Böse, melancholisch, ungeschminkt und garantiert frei von klebrigem Lebensmut.
Freddy Charles Rabak ist ein Wiener Autor und Satiriker, dessen Schreiben aus autobiografischen Erfahrungen, Wiener Milieubeobachtung, schwarzem Humor, Selbstironie, philosophischen Gedankenspielen und bewusstem sprachlichem Palawatsch besteht. Aus der Perspektive eines Menschen, der selbst Teil jener Welt war, über die er schreibt, verbindet er Lebensgeschichte und literarische Übertreibung. Seine frühen Bücher beschäftigen sich stark mit der Wiener Unterwelt und dem Rotlichtmilieu; spätere Werke wenden sich zunehmend dem absurden Alltag, dem Menschen, dem Tod, Gott, gesellschaftlichen Widersprüchen und dem eigenen Leben zu.
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