Der Band vereinigt sieben Essays zum Thema der Ordnung Gottes und des Freien Willens des Menschen. Alles ist im Universum auf beeindruckende Weise geordnet, so sehr, dass wir uns manchmal fragen, wo denn eigentlich die Spielräume für unsere eigenen Entscheidungen liegen mögen. Und dennoch treffen wir unentwegt eigene Entscheidungen, meist, ohne uns dessen bewusst zu sein. Große Teile unseres Alltags überlassen wir den Routinen. Spätestens die Konfrontation mit der Endlichkeit unseres irdischen Daseins bringt uns jedoch dazu, den Freien Willen als unausweichlichen Entscheidungszwang wahrzunehmen. Die Entscheidung ist dabei immer für oder wider die als Wahrheit durchscheinende Ordnung Gottes. Grundlegend für diese Schrift ist das Bekenntnis zum christlichen Welt- und Menschenbild. Inspiration erhielt sie daneben aus der Beschäftigung mit philosophischen und theologischen Denkern. Auf spirituelle Ratgeberliteratur greift sie zurück, wenn es darum geht, eingefahrene Wege bzw. Denkkategorien zu verlassen. Anleihen wurden auch bei der Systemtheorie gemacht , die als Heuristik zum Verständnis bestimmter komplexer Phänomene geeignet erscheint: Der Systembegriff erlaubt es, vom Universum als allumfassendes System bis hin zur Gesellschaft und ihren Teilsystemen und sogar dem psychischen System des Menschen als eine Größe zu sprechen, die auf Selbsterhaltung hin orientiert ist und dazu Energie benötigt. All denjenigen, die mit der Herausforderung der Endlichkeit unseres irdischen Daseins ringen und sich auf einen spirituellen Weg begeben haben, möchte dieser Band ein Angebot machen.
Der Autor (geb. 1956) studierte Romanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Mainz, Genf und Heidelberg. Er lehrte Fremdsprachen und Geschichte an verschiedenen Schulen im In- und Ausland sowie Fremdsprachendidaktik an mehreren Universitäten. Er lebte unter anderem in Madrid und Berlin. Neben seinen zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus dem Bereich der Fremdsprachendidaktik liegen seit 2022 auch vier autofiktionale Erzählungen, eine Novelle, ein autofiktionaler Bericht sowie ein Roman vor. Alle Essays sowie die belletristischen Titel erscheinen unter dem Pseudonym Micha Theis und stehen unter dem Motto "Meteora - Himmelszeichen". Nähere Informationen dazu finden sich unter: www.michatheis.de.
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