Ein Mensch kann verschwinden, ohne zu sterben. Man muss ihm nur alles nehmen, was ihn bestätigt.
Alina Ally Voss arbeitet dort, wo Ordnung hergestellt wird; in Systemen, die behaupten, neutral zu sein. Als sie erkennt, dass Menschen nicht getötet, sondern administrativ ausgelöscht werden, stellt sie eine Frage, die niemand hören will: Wer trägt Verantwortung, wenn niemand mehr zuständig ist?
Je tiefer Ally gräbt, desto leiser wird der Widerstand. Namen verschwinden. Biografien bekommen Lücken. Entscheidungen wirken plötzlich alternativlos. Und ein System beginnt, sich selbst zu schützen; nicht durch Gewalt, sondern durch Delegation, Isolation und Vergessen.
Zwischen internen Ermittlungen, unsichtbaren Machtstrukturen und einem Mann, der sich selbst aus der Welt gelöscht hat, wird Ally zur Störung. Nicht zur Gegnerin. Zur Variable. Und Variablen werden eliminiert.
Ohne Spur; Der stille Tod einer Existenz ist ein hochaktueller Thriller über Macht ohne Gesicht, Kontrolle ohne Schuld und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn seine Identität gelöscht wird.
Ein Roman über Systeme, die funktionieren und Menschen, die daran zerbrechen.
Daniel Jung schreibt Thriller über Macht ohne Gesicht, Kontrolle ohne Schuld und die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn Systeme entscheiden. Seine Romane bewegen sich an der Schnittstelle von Technologie, Politik und psychologischer Manipulation. Ohne Spur, Der stille Tod einer Existenz ist der Auftakt einer literarischen Auseinandersetzung mit modernen Kontrollstrukturen.
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