Vierzig Jahre Kommunikation, und niemand hat am Anfang auf eine PR-Agentur gewartet. Schon gar nicht in einem Fünfzehn-Quadratmeter-Büro mit Gelben Seiten statt Kundenliste.
Was folgte, waren Begegnungen, die kein Lehrbuch beschreibt: ein Vorstand, der genau eine Minute gibt; eine Holzschneidemaschine, die einen selbsternannten handwerklichen Tollpatsch zum Fachautor macht; ein Unfall, der zeigt, wer wirklich bleibt, wenn man nicht mehr sprechen kann.
Zwischen Kaltakquise und Klagemauer, zwischen Faxgerät und digitaler Dauererregung erzähle ich Geschichten über Vertrauen, Eitelkeit und die Kunst, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ereignisse, die Denken und Handeln prägten.
Eine Art vorgezogene Parte bevor andere daraus Legenden machen.
1954 in Steyr geboren, stolperte er über Latein, Griechisch, Englisch und Politikwissenschaft in eine Branche, die damals noch kaum jemand beim Namen kannte.
1986 gründete er die erste PR-Agentur außerhalb Wiens mit fünfzehn Quadratmetern Büro, null Kunden und den Gelben Seiten unter dem Arm. Später wurde er Mitgründer und Geschäftsführer von REICHLUNDPARTNER Public Relations, das sich über die Jahre zu einem Teil einer der größten Kommunikationsgruppen Österreichs entwickelte.
Manche Kunden und Wegbegleiter begleiten ihn seit mehr als drei Jahrzehnten. Auszeichnungen freuen ihn, aber die Menschen dahinter freuen ihn mehr. Sein wichtigstes Arbeitswerkzeug: Zuhören. Seine zuverlässigste Lebenshilfe: Selbstironie.
Sein Motto lässt sich in einem Satz sagen man soll sich selbst nicht zu ernst nehmen.
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